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Allgemeine Pflegeanleitung für Tattoo’s

Wenn sie ein Tattoo erhalten haben ist es wichtig für sie zu wissen, dass sie in eigener Verantwortung diese Wunde pflegen müssen. Es muss ihnen somit bewusst sein, dass Sauberkeit und hygienischer Umgang mit dem Tattoo in der Abheilphase von grösster Wichtigkeit sind.

Händehygiene
Wenn sie an ihrem Tattoo hantieren, sollten sie sich, jedenfalls während der ersten Woche nach dem Anfertigen ihres Tattoos, immer die Hände waschen und bestenfalls desinfizieren.

Reinigung
Den Spezialverband können sie nach 1-2 Stunden entfernen. Danach waschen sie ihre Tätowierung mit warmen Wasser und tupfen (-nicht reiben!) diese mit einem sauberen Handtuch ab.
Weiters können sie ihr Tattoo reinigen indem sie es zB. beim Duschen mit einer pH-neutralen, milden nicht parfümierten Seife abwaschen.

Wundgebiet und eventuelle Krusten
Ihr Tattoo kann man anfangs am besten mit einer Hautabschürfung vergleichen. In den ersten 3-4 Tagen kommt aus dieser „Wunde“ Wundsekret und überschüssige Farbe heraus. Dieses Sekret tupft man am besten mit einer sauberen Küchenrolle ab. Spätestens nach 4 Tagen bildet sich eine Kruste, die von selbst abfallen muss, und nicht mechanisch entfernt werden darf!

Heilung
Während des Heilungsprozesses cremen sie ihr Tattoo am besten mit der von uns mitgegebenen Wundheilsalbe (Pantothen®) 2-4mal am Tag ein. Es kann auch die Wundheilsalbe Bepanthen® verwendet werden. Weiters muss darauf geachtet werden die entsprechende Salbe nur dünn aufzutragen, da es ansonsten durch Überfettung der Haut dazu kommen kann, dass sich die Hautporen zu weit öffnen und die Tattoofarbe abgestoßen wird oder leicht verschwimmen kann. Nachdem die Kruste abgefallen ist schält sich die Haut noch – weiterhin einschmieren bis die Haut normal wirkt. Je nach Hautbeschaffenheit und Hauttyp verheilt die Tätowierung nach 7-21 Tagen. Es kann vorkommen, da jede Haut anders reagiert, dass eine kleine Nacharbeit notwendig wird. Ab ca. der 6. Woche kann man erkennen ob eine Korrektur berechtigt ist. Die Nacharbeit gehört zum Service und ist kostenlos!

In der Abheilphase verboten:
Hallenbad
Solarien
Sauna
Fitnesstudio
direkte Sonneneinstrahlung
Vollbäder


Zu vermeiden ist weiters:
übermäßige Anstrengung (schwitzen), fusselnde Kleidung, die auf dem frischen Tattoo reibt und ankleben könnte…

Falls es doch zu Komplikationen mit ihrem Tattoo kommt, melden sie sich bitte auf jeden Fall bei uns im Studio.

 

Allgemeine Pflegeanleitung für Piercing
Wenn sie ein Piercing erhalten haben ist es für sie wichtig zu wissen, dass sie in eigener Verantwortung diese Wunde pflegen müssen.
Es muss ihnen somit bewusst sein, dass Sauberkeit und hygienischer Umgang mit dem Piercingschmuck selbst mit der Ein- und Ausstichstelle des Wundkanals unbedingt notwendig sind. Die Wunde stellt wie jede andere auch, einen Zugang für Viren und Bakterien dar, kann sich entzünden, vereitern und eine Krankheitsquelle für ihren Körper darstellen.

Händehygiene
Wenn sie an ihrem Piercing hantieren sollten sie sich, jedenfalls während der ersten drei Wochen nach der Implantation, immer vorher die Hände waschen und bestenfalls auch desinfizieren.
Achten sie darauf, den Piercingschmuck, wenn möglich nur an den Kugeln bzw. Endstücken anzufassen und nicht mit den Händen am Wundgebiet zu manipulieren.Wundgebiet und eventuelle Krusten
Am Schmuck, Ring oder Stecker, können sich Krusten aus dem anfänglich produzierten Wundsekret bilden. Diese sollten entfernt werden und dazu bieten sich folgende Möglichkeiten:
Unter der Dusche einweichen, wobei sie zur Körperpflege im Bereich des Piercings nicht parfümierte oder reizstarke Pflegeseifen verwenden sollten.
Die Wunde kann mit Wunddesinfektionsmittel eingesprüht werden, wobei sich nach kurzer Zeit die Kruste z.B. mit einem ebenfalls mit Wunddesinfektionsmittel oder mit Kamillenteelösung getränkten Wattestäbchen lösen lässt.

Reinigung
Nach der Entfernung der Kruste sollten sie die Wundeinstichstellen nochmals mit Wunddesinfektionsmittel reinigen, dieses auch auf den Schmuck aufbringen und diesen einige Male hin und her bewegen, damit das Desinfektionsmittel auch im Stichkanal seine Wirkung entfalten kann.
Danach bringen sie nochmals Kamillenlösung auf und bewegen den Schmuck damit diese in den Wundkanal gelangt.
Die Umgebung der Wunde reinigen sie mit einem sauberen Papiertuch oder einem Tupfer.

Heilung
Verwenden sie während dem Heilungsprozess keine Salben, Cremes oder irgendwelche Tinkturen. Achten sie darauf, dass während dem Wundheilungsprozess kein Schmutz, Staub oder diverse Lösungen an ihr Piercing gelangen.
Bedenken sie, dass auch ein abgeheiltes Piercing ordentlich gepflegt sein will, also bei der Körperpflege miteinbezogen werden muss, da sich im Stichkanal Schweiß und Talg absetzen können.
An den meisten Körperstellen sollte ein Piercing konstant getragen werden, denn bei einem längeren Heraus- nehmens des Schmuckes würde der Stichkanal, durch den normalen Granulierungsprozess des Körpers, sich bald wieder verschließen und müsste neu gestochen werden.

Sollte sich ihr Piercingkanal durch irgendeinen Grund entzünden, melden sie sich bitte auf jeden Fall in unserem Studio.
 
 
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